Ein M�rchen unserer Zeit Von einem der auszog, drei Fragen zu stellen, im OpenOffice-Format.

Von einem der auszog, drei Fragen zu stellen


Ehe der kluge Hans die K�nigstochter und das halbe K�nigreich dazu bekommt, mu� er gew�hnlich drei schwierige Fragen beantworten. Diese Geschichte kennt man zur Gen�ge, aber nirgendwo ist von denen die Rede, die sich diese drei Fragen ausdachten. An dieser Stelle biete ich nun eine Einmaligkeit der Weltliteratur an: Wie es kam, da� einer drei Fragen stellte und ob oder wie sie ihm beantwortet wurden. Der Zeit entsprechend verl�uft die Kommunikation �ber das Internet. Ich fange an: Es war einmal ...

06.05.2007


Liebe/-r wer-weiss-was Experte/-in,

Du sagst im WER WEISS WAS du bist Experte in Katholizismus.
Ich lade dich deshalb unbekannter Weise ein, zum mitdiskutieren und
beantworten
von Fragen an Glaubenssuchende in unserem katholischen Forum
http://Gott-Kirche-Glaube-isthier.de


Meine e-mail ist
Krippenfiguren@t-online.de

Salve
Bruno
(Bruno-Maria Schulz)
07.05.2007
Herr Schulz hat mich zum Mitreden eingeladen. Ich w�rde gern einen Beitrag schreiben, darf aber nicht,
weil kein Admin. Gut. Meine Fragen:

--- 2000 Jahre Christentum, ist die Welt besser geworden? Wenn ja / nein warum.
--- Ist es m�glich, da� der Papst in 100 oder 200 Jahren Adolf Hitler heilig spricht?
--- Gerade heute, 9. Mai 2007 ist der D. Ratzinger in S�damerika. Dort erkennen
die Menschen mehr und mehr, da� die Catholica nur den Herrschenden und nicht
den Armen dient. Sie wenden sich zunehmend den Sekten zu. Was ist denn nun mit
der Befreiungstheologie? Im Vorwort zu seinem Buch "Einf�hrung in das Christentum"
geht er auf dieses Thema ein, auf www.welcker-online.de/Links/link_915.html gibt es
dazu eine interessante Rezension.

--- Ist es m�glich, da� ein nichtkatholischer Selbstm�rder im Dom zu Mainz ein Hochamt
bekommt? Wieviel Geld m��te man daf�r bezahlen?

Mit Gru�
Roland Welcker
10.06.2007
GOtt zum Gru�, lieber Herr Schulz.

Sie hatten mich zur Diskussion in GOtt-Kirche-Glaube eingeladen und ich hatten Ihnen
vier Fragen gestellt. Die Eingangsbest�tigung derselben kam unverz�glich, aber bis heute
sind sie nicht im Forum aufgetaucht. Hat es Ihnen die Sprache verschlagen? Sie sind doch
ansonsten redegewandt. Oder h�tte ich fragen sollen, ob Jesus Christus auch mich als Gottlosen lieb hat?

Wo bleibt die Kraft des Glaubens, wo der Mut, Zeugnis f�r GOttes Wahrheit abzulegen? Sind Sie
ein Feigling? Sie wissen doch, da� die Lauen verflucht und ausgespien sein sollen. Nehmen Sie
sich doch mal Nathan als Vorbild,  wie der vor David in Sachen Urias sprach! Der hatte Schneid,
riskierte sein Leben. Und Sie sitzen gem�tlich auf Ihrer Schnitzbank und lassen den Lieben GOtt
einen frommen Mann sein. Eine Kirche mit solchen Gotteskriegern KANN keine Zukunft haben.

Der Frieden des HErrn sei mit Ihnen
Roland Welcker.




29.10.2007
GOtt zum Gru�, lieber Herr Schulz, der Friede des HErrn sei mit Ihnen,
Sie sehen, die Frage, ob Adolf Hitler zum Heiligen wird, war gar nicht
so schlecht. Jetzt sind 500 Spanier auf der kirchlichen Himmelsleiter
eine Stufe h�her geschoben worden. Damit dokumentiert der Herr D.
Ratzinger, da� die Catholica nach wie vor hinter den Gro�verbrechern des
20. Jahrhunderts steht. Davon, da� Franco NACH dem B�rgerkrieg 200.000
Menschen erschie�en lie�, ist nat�rlich keine Rede. So zeigt sich
wieder: die katholische Kirche ist die gr��te und erfolgreichste
kriminelle Organisation der Welt.
Haben Sie die Woitila-Filme gesehen. Herzergreifend. Auf meiner Homepage
www.welcker-online.de finden Sie einen Kommentar dazu.
Bleiben Sie fest im Glauben! Fangen sie um GOttes Willen nicht an zu
denken. Gelobt sei JEsus CHristus.
Amen.
29.10.2007

Um Vergebung, aber die kath. Kirche ist nat�rlich die gr��te kriminelle Organisation der GESCHICHTE, das war schlecht formuliert.
Gerade finde ich unter dem heutigen Tag in meinem Gebetbuch einen frommen Spruch von Bernhard von Clairvaux:
„Ein Ritter Christi t�tet mit gutem Gewissen; noch ruhiger stirbt er. Wenn er stirbt, n�tzt er sich selber; wenn er t�tet, n�tzt er Christus.“
Friede sei mit Ihnen.
Herzlich
Roland Welcker

29.10.2007

Werter Herr Welcker!

Vor kurzem hat mir ein aus dem Internet bekannter Herr Bruno ihre ua. Mail zur Kenntnis gebracht. Ich kann nicht umhin, ihnen darauf zu antworten.

Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass in der Zeit der gesamten Kirchengeschichte nicht so viele Menschen hingemetzelt, ermordet und grausam ums Leben gebracht wurden wie in den Folgejahren der hoch zu jubelnden Aufkl�rung
und des „Humanismus“?

Sie werden sicher auch die Verbrechen der Kommunisten und Hitlers, der sich selbst zu einem G�tzen machte der Kirche in die Schuld schieben, da sie einen S�ndenbock brauchen, um die eigene weisse Weste zu rechtfertigen. Seien Sie mir nicht b�se- aber ich sehe dahinter gro�e Selbstgerechtigkeit, Hochmut und die Lust, mit dem Finger auf andere zu zeigen, um die eigenen S�nden zu �bersehen. Indem Sie anderen Menschen das Denken absprechen, die den Glauben ernst nehmen, zeigten sie, dass sie um keinen Deut besser sind als die von ihnen durch ihre pauschale Kritik in den Dreck Gezogenen- am besten man beschuldigt da gleich in altbew�hrter Sippenhaftungsmanier die gesamte Kirche, das Christentum- ja wieso nicht die ganze Welt (ausgenommen Herrn Welcker?

Es wird zwar nicht viel bringen wenn ich Ihnen das schreibe- aber wenn man solche Verbalinjurien und hochm�tige Absonderungen liest und schweigt dazu, macht man sich m.E. doch mitschuldig. Daher erlaube ich mir, Ihnen diese Zeilen zukommen zu lassen.

Mit Besserungsw�nschen verbunden
Peter Schmidt

30.10.2007


Ihre Mail lieber Roland Welcker, enth�lt einige Dinge die einfach nur falsch sind. So zum Beispiel wird sehr wohl das Franco-Regime beschuldigt von der Kirche (und viele andere Fehler).
Aber egal ;-)
Ich habe keine Ahnung wieso Sie mir schreiben. Hatten wir Kontakt in einem Forum?

Was an Ihrer Mail und Mails anderer Glaubensgegner erstaunt ist:
Wieso ereifert sich ein Mensch �ber alle Ma�en, schreibt wutentbrannte Angriffe gegen gl�ubige Christen, die Kirche und Gott, wie wir sie bei Atheisten immer wieder erleben? Das Loch in ihrer Lebensanschauung, das fehlende Teil ihres Selbstverst�ndnisses, nimmt Ansto� an „nichtdenkenden Christen“. Wieso? Haben Atheisten auf dieses WIESO eine Antwort?
Sie erz�hlen unentwegt und voll Zorn, dass das Neue Testament ein M�rchenbuch, Gott eine Erfindung der Kirche ist, oder die kath. Kirche die gr��te kriminelle Organisation der Welt sei.
Man h�rt f�rmlich wie sich die Atheistenstimmen �berschlagen vor Zorn gegen den Glauben.

Wem beispielsweise Sport v�llig egal ist; wettert der deshalb gegen Sport? Warum sollte er? Wer Sauerkraut verachtet, verdammt er dessen Liebhaber? Wer fliegen hasst, beschimpft er Flugg�ste als dumm? Atheisten aber verleumden fortw�hrend Gl�ubige als stupide Nichtdenker.

Es ist tats�chlich wie eine Gespr�chsrunde heute wieder ergab; die Verbissenheit mit der Rechtfertigung des Unglaubens gesucht und indirekt Gott vorgelegt wird, weil das Restrisiko einer nicht nachweisbaren Inexistenz nun mal da ist ;-). Da w�re ein Attest das akute Glaubensunf�higkeit beglaubigt, ganz praktisch. Das wird der Liebe Gott dann schon verstehen falls er halt dann doch ist. Man wei� ja nie. Kleine R�ckversicherung also?

Ich w�rde eher pl�dieren f�r t�dlichen Irrtum, denn man wei�! Mein lieber denkender Atheist, lass dir ausnahmsweise mal von einem dummen Christen sagen, dass um glauben zu k�nnen, ein betr�chtliches Quantum Vernunft und Geist n�tig ist. Eben das Quantum, das durch alle Wirren der Zeiten, die G�te und Liebe der Menschlichkeit zu uns her�ber rettete, aufgrund des Liebesgebotes Gottes. Vergleiche die Teile der Welt, die bis heute Jesus Christus nicht erkennen.
Ist ein einziges Wort Gottes, ein einziges Wort Jesu das Ansto� erregen k�nnte und nicht das Gebot der Liebe manifestiert? Was am Wort Gottes ist auch nur andeutungsweise schlecht?

Mein lieber Atheist, wenn du stirbst, aber jetzt schon „wei�t“, dass du vergehst wie ein St�ck Fleisch, warum lebst du dann? Sinnlos und das Beste draus machen? Nein! Diese „Philosophie“ ist von Nichtdenkern, von denen eine ganze Reihe im Wahnsinn endeten (Nietzsche zB.).

Mit den besten W�nschen
Bruno-Maria Schulz

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http://Gott-Kirche-Glaube.isthier.de

30.10.2007


Sehr geehrter Herr Schmidt,
danke f�r Ihre Mitteilung, die ich gern beantworte, aber so einfach, wie
Sie es darstellen, ist die Sache nicht.
Zun�chst ist f�r das Verst�ndnis wichtig, wie ich Herrn Schulz
kennenlernte. Im Forum "Wer-wei�-was" habe ich mich unter dem Begriff
"Katholizismus" eingetragen. Dort entdeckte Herr Schulz meinen Namen und
forderte mich auf, in seinem Forum "Gott-Kirche-Glaube"
mitzudiskutieren. Dem wollte ich gern nachkommen und schickte folgenden
Email:

### Email siehe oben ###

Diese Fragen wurden aber gar nicht in das Forum aufgenommen, was mich
nat�rlich �rgerte. Ich schrieb ihm nun:

### Email siehe oben ###

Soweit zu Ihrer Information.

Die Stellung der Kirche zum Krieg ist eines ihrer vielen tieftraurigen
Kapitel. Fest steht, da� niemals ein Humanist oder ein Aufkl�rer des 18.
Jahrhunderts einen Krieg gew�nscht hat. Aber schon im 4. Jahrhundert
sagte Kirchenvater Theodoret: "Die geschichtlichen Tatsachen zeigen, da�
uns [der kath. Kirche - Welcker] der Krieg mehr n�tzt als der Frieden."
Ich kann das best�tigen, denn ich habe als Kind Krieg und Nachkrieg
erlebt, in dieser Zeit wurden die Kirchen stark besucht, die Zeit der
Kirchenaustritte begann erst nach 1950. Aber fragen Sie bitte selbst
Leute danach, die 1940 oder fr�her geboren wurden. Und der Zyniker St.
Augustin erkl�rt im selben Jahrhundert: "Was hat man denn gegen den
Krieg, etwa da� da Menschen sterben, die sowieso sterben m�ssen?" Er ist
es auch, der den Begriff "Gerechter Krieg" gepr�gt hat - das h�tte
Joseph Goebbels nicht besser gekonnt.
Einer der schrecklichsten Kriege in der deutschen Geschichte war der
Drei�igj�hrige Krieg. Er begann als "Religionskrieg" und endete als ein
sinnloses Schlachten aller gegen alle. Als die Kr�fte zum Kriegf�hren
ersch�pft und die Bev�lkerung ausgerottet war, man also Frieden
schlie�en mu�te, wer protestierte da energisch? Richtig geraten - der
Papst in Rom.
�berlegen Sie sich diesen Irrsinn: etwa seit dem Jahr 1000 ist ganz
Europa christlich, man sollte denken, nun kann ein Gottesreich auf Erden
anbrechen. Aber stattdessen - K�mpfe, Fehden, Kriege, Meineide, Morde,
Urkundenf�lschungen, Ketzerverbrennungen, Hexenverbrennungen, die
schauderliche Inquisition, K�nigsmorde - man k�nnte gern glauben, der
Teufel habe die Kirche gestiftet, um sich am Treiben der Welt zu erg�tzen.
Welches Interesse die Kirche am Krieg hat, kann man sehr sch�n am Wirken
des "Friedenspapstes" Benedikt XV. sehen. 1. Weltkrieg - wie war die
Lage: Christliche L�nder bek�mpfen sich auf Tod und Leben und der Papst
entdeckt (wie auch sp�ter Johannes Paul II.) seine weltanschauliche
Neutralit�t. Er beklagt das "Martyrium der Neutralit�t" und sendet
pausenlos Friedensappellen in die Welt. T�glich fallen 8000 Christen und
ihm f�llt nichts ein? Haben sich seine Bisch�fe selbst�ndig gemacht,
gehorchen sie nicht mehr?
Die deutschen Bisch�fe segnen die Waffen und schw�ren die deutschen
Soldaten auf Jesus Christus ein. Und
Die franz�sischen Bisch�fe segnen die Waffen und schw�ren die
franz�sischen Soldaten auf Jesus Christus ein. Und
Die italienischen Bisch�fe segnen die Waffen und schw�ren die
italienischen Soldaten auf Jesus Christus ein. Und
Die englischen und russischen Bisch�fe segnen die Waffen und schw�ren
die englischen und russischen Soldaten auf Jesus Christus ein. (Das nun
au�er der Zust�ndigkeit des Papstes, aber m�ssen Christen in dieser Not
nicht zusammenstehen?)
Allein durch ein p�pstliches oder bisch�fliches Verbot, an
Kampfhandlungen teilzunehmen, w�ren alle Fronten in k�rzester Zeit
zusammengebrochen.
Und im 2. Weltkrieg: Adolf Hitler wird von den Kirchen als der von Gott
gesandte Retter gefeiert. Noch nach dem 20. Juli schicken ihm die
Bisch�fe Ergebenheits- und Gl�ckwunschadressen. Und nach dem Krieg waren
die Kirchen schon immer gegen Hitler. Es ist schon wahr, die Kirchen
waren immer gegen den Faschismus (au�er von 33 bis 45). Aber die
unglaublichen Privilegien des Konkordats, das heute leider noch g�ltiges
Recht ist, behalten sie nat�rlich. So bekommt, um nur EIN Beispiel zu
nennen, der D. Lehmann in Mainz ein Gehalt von 10.000 � vom STAAT. Es
ist doch auffallend - von den deutschen Bisch�fen war kein einziger im
KZ, das �berlie� man den Priestern, M�nchen und Laien.
Um auf Ihr Schreiben zur�ckzukommen: Die Kirchen haben Allein- oder
Mitschuld an allen Kriegen. Als Hitler ein friedliches Land, die
Sowjetunion, �berfiel, hielt Pius XII. eine begeisterte
Rundfunkansprache, in der von der "Verteidigung der Zivilisation" die
Rede war, In Wahrheit hatte er die Hoffnung, da� seine Kirche sich an
dem ungeheuern Besitz der russisch-orthodoxen (oder
griechisch-orthodoxen oder beide?) Kirche bereichern konnten. Millionen
Tote auf den Schlachtfeldern spielen da keine Rolle.

Ja Herr Schmidt, so einfach ist die Sache nicht mit Krieg und Frieden.
Hinter die Kulissen des Vatikans blickt ja keiner. Nur hin und wider, z.
B. wenn hohe amerikanische Polizei- Finanz- und Zollbeamte im Vatikan
die Dokumente vorlegen, in denen der Vatikan bei der New-Yorker Mafia
gef�lschte Wertpapiere und Banknoten im Wert von fast einer Milliarde
Dollar bestellt. Oder wenn ein Bankier unter einer Londoner Br�cke
Selbstmord ver�bt (es geht um die 80 Millionen Dollar f�r die polnische
Solidarnosz), was sich sp�ter als vom Vatikan befohlener Mord herausstellt.

Soweit, ich gr��e Sie
Roland Welcker

30.10.2007

Geehrter Herr Welcker!

Zun�chst Dank f�r Ihre ausf�hrliche Antwort.

Dass die von Ihnen angef�hrten Fragen von Herrn B. Schulz als Provokation empfunden werden mussten, war ihnen sicher von vornherein klar.

--- 2000 Jahre Christentum, ist die Welt besser geworden? Wenn ja / neinwarum.

Antwort: Seit 2000 Jahren gibt es Seife- ist die Welt reiner geworden? Christentum und Seife m�ssen auch angewandt werden.

--- Ist es m�glich, da� der Papst in 100 oder 200 Jahren Adolf Hitlerheilig spricht?

Wird Nero, Voltaire, Nietzsche oder ein anderer Antichrist heilig gesprochen? Im �brigen: Nietzsche und Voltaire gingen in ihrem Hochmut ja sehr weit: Der eine behauptete, jene „Sch�ndliche“ in einer Person zu vernichten- der andere formulierte: „Wie hielte ich es aus kein Gott zu sein, wenn es G�tter g�be“.  Gar manche dieser falschen Propheten haben ja der Kirche den Untergang vorher gesagt. Allerdings hat sich die Wahrheit: „Du bist der Fels, auf diesen Fels will ich meine Kirche bauen“ trotz aller K�mpfe von innen und au�en bewahrheitet. Dass die Verr�ter oft von innen kamen und kommen- l�sst sich ja bei Johannes nachlesen wo er �ber die „Antichriste“ schreibt.

--- Gerade heute, 9. Mai 2007 ist der D. Ratzinger in S�damerika. Dort erkennen die Menschen mehr und mehr, da� die Catholica nur den Herrschenden und nicht den Armen dient. Sie wenden sich zunehmend den Sekten zu. Was ist denn nun mit der Befreiungstheologie? Im Vorwort zu seinem Buch "Einf�hrung in das Christentum" geht er auf dieses Thema ein, auf www.welcker-online.de/Links/link_915.html gibt es dazu eine interessante Rezension.

Eine Theologie die Strukturen kritisiert und meint, das Heil komme von der �nderung der Strukturen, darf sicher kritisch gesehen werden. Im �brigen ist der pauschale Vorwurf, die Kirche diene nicht den Armen sicher ungerecht: Denn erstens ist ein Gro�teil (Ordenschristen) von Menschen in der Kirche selbst arm- und auf der anderen Seite dienen nicht wenige Orden (z.B. die Elisabethinen, die Missionarinnen der N�chstenliebe) sehr konkret den Armen. (Dass jene, die von der S�nde ihrer Menschlichkeit beraubt sind durch das Wirken der Kirche die Gnade wieder empfangen k�nnen, ist eine andere Form den Armen  zu dienen).

--- Ist es m�glich, da� ein nichtkatholischer Selbstm�rder im Dom zu Mainz ein Hochamt bekommt? Wieviel Geld m��te man daf�r bezahlen?

Es gab zwar immer wieder Menschen die Vollmacht mit Macht verwechselt haben, sich kaufen lie�en – aber wir wissen, dass es in der Kirche bei allem Verrat durch Einzelne jene Heiligen gibt, die das Christ- sein nicht nur auf den Lippen sondern im Herzen hatten. Und diese Heiligen haben sich als Kinder der Kirche gesehen. Die sollte man bei allem Verrat den es gab und gibt nicht unter den Tisch kehren.

Dass Herr Schulz die Fragen in seinem Forum nicht  haben wollte, weil sie Suchenden eher keine Hilfe sein k�nnen.- und in provokanter Form f�r Glaubende �rgerlich wirken – sollte verst�ndlich sein.

Soweit eine kurze Stellungnahme zu den Fragen- dass der Krieg gegen Christen und die Kirche seit jeher tobt – das nur als kurze, abschlie�ender Aspekt.

Mit herzlichem Gru�

P. Schmidt

31.10.2007

Sehr geehrter Herr Schulz,
sehr geehrter Herr Schmidt,
bitte entschuldigen Sie die Stilistik, es dauert mir zu lange, alles was ich zu sagen habe, auch noch in druckreife Form zu bringen.
Danke f�r die schnelle Reaktion. Zun�chst, Herr Schulz m�chte ich Sie daran erinnern, da� nicht ich mich in Ihr Forum gedr�ngt hatte, sondern Sie hatten mich zum Mitdiskutieren eingeladen. Hier der Text Ihrer Mitteilung vom 06.05.2007

### Mail siehe oben ###

Das Weiter ist uns dreien bekannt. Aber Ihre Vergleiche sind f�r meine Begriffe zu kurz gegriffen, zu einf�ltig.
Wenn sie den Sport oder das Sauerkraut, die man treiben oder essen oder nicht treiben und nicht essen kann,
mit dem Christentum vergleichen, so ist das dem Ernst des Themas nicht angemessen. Der �rtliche Fu�ballverein
nimmt keinerlei Einflu� auf mein Leben, es ist mir freigestellt, beizutreten oder nicht. Anders die Kirchen:
Obwohl wir Trennung von Staat und Kirche gem. Verfassung haben, nimmt die Kirche gro�en und verderblichen
Einflu� auf die Politik. Nur geschieht das hinter den Kulissen, selten bekommt der Normalb�rger da was mit. So
wurde der Kirchenkritiker Karlheinz Deschner aus einer Diskussionsrunde bei Maischberger kurzfristig - er
hatte schon die Fahrkarten gekauft - wieder ausgeladen. Die Summen, die j�hrlich vom Staat kassiert werden,
sind nicht nachzuvollziehen, die Schwarzkittel lassen ja auch niemanden in ihre B�cher sehen. Selbst ein
bettelarmes Bundesland wie Brandenburg (3% Katholiken!) zahlt j�hrlich 1 Million � zur Priesterbesoldung.
Was Sie zu Gottes Lobpreisung sagen - er ist die unsympathischste Figur der Weltliteratur. Nur ein Beispiel f�r
diesen "lieben Gott" : David lagert die Bundeslade in einer Scheune aus und will sie nun mit Gepr�nge nach
Jerusalem �berf�hren. Ber�hren verboten! Aber der Ochsenkarren kommt ins Schwanken, die Lade rutscht, einer
springt hinzu, um den Sturz zu verhindern und ist auf der Stelle tot. Ein wahrhaft christlicher Gott. Wenn Sie das
alles nachlesen, achten Sie bitte auch gleich mal auf die praktizierte M�nnerliebe David - Jonathan.
(Denn Homosexualit�t ist eine schwere S�nde!) Und dann, nachdem die Menschheit Jahrhunderttausende
ganz gut ohne ihn auskam, entschlie�t er sich sozusagen vorgestern Mensch zu werden und uns alle zu "erl�sen".
Erinnern Sie sich bitte: Jesus von Nazareth hat nichts von Erl�sungsbed�rfnis bzw. von Erbs�nde gesagt, das
hat alles Paulus erfunden.
�berhaupt scheinen Sie die Worte Jesus', denen ich wahre Menschenliebe niemals absprechen werde, mit dem
praktizierten und sich auf ihn berufenden Christentum zu verwechseln. Hat Jesus zum Hauptmann von
Kapernaum gesagt: "Nun m��t ihr beide aber meine Anh�nger werden."? Er handelte aus Menschenliebe.
Aber die Kirche tauft S�uglinge zwangsweise und verbreitet das "Licht des Glaubens" (Papst Woitila) mit Feuer
und Schwert. Die Insel Haiti hatte bei ihrer Entdeckung �ber 1 Million Einwohner, im Jahr 1517 waren es
noch 1000. Amen.
Auch sollte man zwei Dinge auseinanderhalten, die von den Pfaffen aus guten Gr�nden ineins gesetzt werden:
Religion und Kirche. Um ein religi�ser Mensch zu sein, brauche ich nicht, kann aber an Ihren Gott glauben,
dazu brauch ich aber keine Kirche. Jesus glaubte an das baldige Ende der Welt, der Befehl zur Kirchengr�ndung
ist eine von den tausenden F�lschungen im NT. Er hat stattdessen gesagt: "Wo 2 oder 3 in meinem Namen
beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen." Das Thema Gott - Kirche - Religion wird bei Eugen Drewermann
sehr �berzeugend behandelt, kann ich nur empfehlen. ("Glauben in Freiheit, Band 1)
In Einem gebe ich Ihnen allerdings recht: Heute und morgen wird die Kirche noch nicht verschwinden, da sind
die Priester viel zu raffiniert, durch 2000 Jahre haben sie sich jeder Ver�nderung angepa�t und bis heute alles
�berstanden. Da helfen auch die 90.000 Kirchenaustritte des Jahres 2005 nichts.
Aber Eines ist nun wirklich albern: Daraus, da� manche Kirchenfeinde im Wahnsinn endeten, daraus kann man
doch nun wirklich keine Schl�sse ziehen. Frommes, christliches Wunschdenken. Ich denke da gleich an den
Gro�en Thomas v. A., der gesagt hat: "Die gr��te Freude der Seligen im Himmel wird es sein, wenn sie von
oben in die H�lle blicken und die Qualen der Gottlosen sehen k�nnen." Zum Christentum geh�ren nicht nur
die sch�nen frommen Gebote, sondern auch die Klugheit, keins davon zu halten.
"Du kennst die Christen nicht ... ihr Stolz ist Christ, nicht Mensch zu sein." (Lessing) Durch all Ihr
Ach-wie werden-wir armen-Christen-doch immer-beschimpft-und-verleumdet Lamento scheint mir
doch diese Verwechslung hindurchzuscheinen: Christ sein, nicht Mensch. Lassen Sie sich von einem
dummen Gottesleugner gesagt sein: Gute Menschen gab es zu allen Zeiten und gibt sie auch heute; in jeder
Familie, jeder Firma, jeder Kirche, sogar in der katholischen. �berlegen Sie mal, wie der barmherzige Samariter
so handeln konnte, obwohl das Christentum noch gar nicht erfunden war.
Entt�uschend ist f�r mich, was mir der Herr Schmidt geantwortet hat: Christentum mit Seife zu vergleichen
ist einfach d�mlich. Da haben Sie den Ernst der Frage nicht erfa�t und das Thema ins L�cherliche gezogen.
Auch haben sie in keiner Weise auf die vielen Fakten, die ich Ihnen nannte, reagiert. Zum Thema
Befreiungsthelogie sind Sie genau so hilflos wie D. Ratzinger. ("Eine Theologie die Strukturen kritisiert
und meint, das Heil komme von der �nderung der Strukturen, darf sicher kritisch gesehen werden.
")
Da nun immer von Menschenw�rde gesprochen wird und die Kirche sogar die Erfindung der Menschenrechte
f�r sich in Anspruch nimmt, sagen Sie doch mal, was ist christliches Verhalten eigentlich, was ist das - Christentum.
Wenn ich dieses Wort h�re, dann denke ich unweigerlich an brennende Scheiterhaufen, Sie aber werden
sicher viel Gutes, Menschenliebe, Demut vor den Priestern, die ihrerseits die flachen H�nde aneinanderlegen
und den Kopf leicht schr�g stellen usw. damit verbinden.
Ich meine, das erste Menschenrecht ist ein Leben mit einem Dach �ber dem Kopf und t�glich genug zu essen.
Da klingt es wie reiner Hohn, wenn D. Ratzinger auf seiner letzten Reise erkl�rt, "da� auch ein Leben in Armut
ein Geschenk ist." Und da behauptet man, der Mensch sei nach Gottes Ebenbild geschaffen - und Millionen leben
in Dreck und Elend. Pfui Teufel. Jesus hat die Finanzhaie aus dem Tempel gejagt, aber diese Kirche lebt vom
Krieg, von der Mafia, von der Armut der Gl�ubigen, ist selbst ein Gro�konzern, und ist immer f�r die Reichen
und M�chtigen zu Diensten. Alle Gro�verbrecher des Jahrhunderts wie Hitler, Mussolini usw. wurden von dieser
Kirche gest�tzt. Ich hatte Ihnen das ausgef�hrt.

Wie schon gesagt, es ging ein wenig Holterdipolter, nehmens Sies nicht krumm. heute ist der Reformationstag,
da backen die B�cker Reformationsbr�tchen, auch Papstm�tzen genannt und wir freuen uns, da� an
diesem Tag das deutsche Volk erwachte und dem Papst dann den Geldhahn zudrehte.

herzlich Gr��e
Roland Welcker

31.10.2007


Mail
Von: Roland Welcker <Roland_Welcker@T-Online.de>

Datum: Wed, 31 Oct 2007 17:21:21 +0100
An: Bruno-Maria Schulz <krippenfiguren@t-online.de>, <mariamante@a1.net>

Betreff: christentum

Schwarz Mail Welcker, rot sind meine Notizen dazu in dieser Antwortmail Mitte und unten

Sehr geehrter Herr Schulz,
sehr geehrter Herr Schmidt,
bitte entschuldigen Sie die Stilistik, es dauert mir zu lange, alles was ich zu sagen habe, auch noch in druckreife Form zu bringen.
Danke f�r die schnelle Reaktion. Zun�chst, Herr Schulz m�chte ich Sie daran erinnern, da� nicht ich mich in Ihr Forum gedr�ngt hatte, sondern Sie hatten mich zum Mitdiskutieren eingeladen. Hier der Text Ihrer Mitteilung vom 06.05.2007

### Text siehe oben ###


Anmerkung dazu: Es geht daraus klar hervor, dass Sie Herr Welcker sich da als Experte in Katholizismus ausgaben was falsch ist, und 2. dass niemand sieht wer (in diesem Fall ein Roland Welcker) der Angeschriebene ist.

Das Weiter ist uns dreien bekannt.
### Text siehe oben ###
___________________________________________________
Herr Welcker

nun ist mir endlich klar woher/wie/warum wir Kontakt hatten. Niemand wei� jedoch bei “WER-WEISS-WAS” an wen man schreibt – Ihre Angaben “Experte f�r Katholizismus” dort sind falsch und verfolgen infame Zielrichtung.

Es geht bei Ihrer Mail vorgestern wie heute ausschlie�lich um das “Ver�chtlichmachen” von Gott, Kirche und Glaube. In Ihrer Mail oben h�ufen sich widerlichste Schm�hungen die allesamt falsch sind, zudem ausnehmend primitiv in Ausdrucksweise und Respektlosigkeit gegen�ber Milliarden Christen.
Ich verstehe beispielsweise null und nichts von Vielem was nicht mein Wissensgebiet ist, w�rde Unverstandenes deshalb aber niemals “runtermachen”. Gottheiten wie die der Inder, Japaner und anderer Religionen finde ich gegenstandslos, achte sie aber dennoch wie jeder Christ andere Religionen achtet. Kein Gebildeter und schon gar nicht ein Christ, w�rde fremde Religionen jemals ver�chtlich beschreiben. Das aber tun Sie gewohnheitsm��ig bez�glich Christentum. Ich setze daher Ihre Mailadresse auf den Index d.h. “automatisch l�schen bei Empfang” - weitere Mails w�ren also sinnlos – sie verschwinden hier ungesehen.

Bruno-Maria Schulz
01.11.2007

Geehrte Hr. Roland Welcker!  

Zun�chst herzlichen Gru� und Dank f�r die M�he. In m�glichst kurzer Weise m�chte ich auf die Mail antworten, die an Bruno S. und mich erging:  

Das Weiter ist uns dreien bekannt. Aber Ihre Vergleiche sind f�r meine Begriffe zu kurz gegriffen, zu einf�ltig. Wenn sie den Sport oder das Sauerkraut, die man treiben oder essen oder nicht treiben und nicht essen kann, mit dem Christentum vergleichen, so ist das dem Ernst des Themas nicht angemessen. Der �rtliche Fu�ballverein nimmt keinerlei Einflu� auf mein Leben, es ist mir freigestellt, beizutreten oder nicht. Anders die Kirchen: Obwohl wir Trennung von Staat und Kirche gem. Verfassung haben, nimmt die Kirche gro�en und verderblichen Einflu� auf die Politik. Nur geschieht das hinter den Kulissen, selten bekommt der Normalb�rger da was mit. So wurde der Kirchenkritiker Karlheinz Deschner aus einer Diskussionsrunde bei Maischberger kurzfristig - er hatte schon die Fahrkarten gekauft - wieder ausgeladen. Die Summen, die j�hrlich vom Staat kassiert werden, sind nicht nachzuvollziehen, die Schwarzkittel lassen ja auch niemanden in ihre B�cher sehen. Selbst ein bettelarmes Bundesland wie Brandenburg (3% Katholiken!) zahlt j�hrlich 1 Million � zur Priesterbesoldung.  

Dass Gott uns durch die Kirche Gnade, Segen und g�ttliches Leben in F�lle schenken will wurde jenen vielen Menschen bewusst, derer die Kirche heute gedenkt: den Heiligen. Sie haben sich f�r die gro�e Wirklichkeit Gottes ge�ffnet – und das strahlt als helles Licht aus ihrem Leben. Es ist die Kirche, die diesen Heiligen in besonderer Weise hervorbrachte- und die katholischen Heiligen betrachten sich auch (wie ich im vorigen Schreiben anf�hrte) als „Kinder der Kirche“.  

Was Herrn Deschner oder andere Kirchenkritiker betrifft: Es ist nat�rlich ein Leichtes bei 2000 Jahren Kirchengeschichte und den Eigenarten der Menschen – noch dazu mit dem Blick des Unglaubens- all das Negative hervor zu zerren, das es durch das Versagen von Menschen und Verantwortlichen in der Kirche gab. Christus hat dem versagenden Petrus seine Liebe nicht versagt, sondern ihn in seinem Hirtenamt best�tigt. Bei Christus gibt es also Vergebung- bei Herrn Deschner nicht.

Was Sie zu Gottes Lobpreisung sagen - er ist die unsympathischste Figur der Weltliteratur. Nur ein Beispiel f�r diesen "lieben Gott" : David lagert die Bundeslade in einer Scheune aus und will sie nun mit Gepr�nge nach Jerusalem �berf�hren. Ber�hren verboten! Aber der Ochsenkarren kommt ins Schwanken, die Lade rutscht, einer springt hinzu, um den Sturz zu verhindern und ist auf der Stelle tot. Ein wahrhaft christlicher Gott. Wenn Sie das alles nachlesen, achten Sie bitte auch gleich mal auf die praktizierte M�nnerliebe David - Jonathan.
(Denn Homosexualit�t ist eine schwere S�nde!)  

Christen – das sagt schon der Name- sind nicht Biblisten, sondern sie folgen Christus nach und wollen sich von Seinen Grunds�tzen leiten lassen. Dass die Bibel in ihrer F�lle im AT Aussagen enth�lt, die uns vor den Kopf stossen und die mit f�r uns nicht nachvollziehbaren Gottes- erfahrungen zusammenh�ngen, sollten wir ehrlicherweise schon ein wenig bedenken, ehe wir einen Gott kritisieren, den wir durch Herausreissen einzelner Bibelzitate konstruieren – und somit unser eigenes Schreckgespenst bek�mpfen in einer Art Don Quijote- Verhalten. So viel „Toleranz“ sollte es auch geben, dass wir die seltsamen, f�r uns nicht nachvollziehbaren Erfahren Gottes anderer Menschen nicht a prioi dazu verwenden, Gott unsympathisch zu finden, nur weil uns mal jemand etwas �ber Gott erz�hlt, das uns unverst�ndlich erscheint – oder im Kontext zu sehen und zu verstehen ist (wie bei den Schriften des AT).  

Und dann, nachdem die Menschheit Jahrhunderttausende ganz gut ohne ihn auskam, entschlie�t er sich sozusagen vorgestern Mensch zu werden und uns alle zu "erl�sen". Erinnern Sie sich bitte: Jesus von Nazareth hat nichts von Erl�sungsbed�rfnis bzw. von Erbs�nde gesagt, das hat alles Paulus erfunden.  

Es ist l�cherlich, die Erl�sungsbed�rftigkeit des Menschen in Abrede zu stellen. Ein realistischer Blick in das Verhalten der Menschen zeigt es doch immer neu. Und wann Gott sich entschlie�t Menschennatur anzunehmen, das sollte man ihm denn doch nicht vorschreiben denn sonst m�sste man sagen: Manche wollen Gott dienen- aber nur als dessen Berater. Das w�re so ein Zeichen von Hochmut und Selbstgef�lligkeit.

�berhaupt scheinen Sie die Worte Jesus', denen ich wahre Menschenliebe niemals absprechen werde, mit dem praktizierten und sich auf ihn berufenden Christentum zu verwechseln. Hat Jesus zum Hauptmann von Kapernaum gesagt: "Nun m��t ihr beide aber meine Anh�nger werden."? Er handelte aus Menschenliebe. Aber die Kirche tauft S�uglinge zwangsweise und verbreitet das "Licht des Glaubens" (Papst Woitila) mit Feuer und Schwert.  

Ist die Taufe eigentlich eine Strafe, wird dabei der Mensch gesch�digt, verletzt oder ausgepeitscht? Mir scheint- manche Taufkritiker denken im Hinterst�bchen so etwas. Ist nat�rlich unsinnig. Dass Jesus den Menschen vor allem die Gottesliebe vorlebte, sollte nicht verschwiegen werden. Und wenn es gegen Gottes Ehre ging, konnte Jesus auch mal heftige Worte aussprechen. Wenn sie das NT kennen, wird ihnen das nicht unbekannt sein wie z.B. „Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen…“ es geht also nicht um falschen Frieden. Und Jesus wusste sehr genau, dass die Entscheidung f�r oder gegen ihn Spaltung und Unfrieden bringt- sogar in der eigenen Familie. Es ist illusion�r einen „lieblichen „ Jesus zu basteln, der eine oberfl�chliche Herzlieblichkeit und Gem�tlichkeit bringt. Jesus ist auch der Fels, an dem viele Ansto� nehmen.  

Die Insel Kuba hatte bei ihrer Entdeckung 1 Million Einwohner, 100 Jahre sp�ter waren es noch 1000. Amen.
Auch sollte man zwei Dinge auseinanderhalten, die von den Pfaffen aus guten Gr�nden ineins gesetzt werden: Religion und Kirche. Um ein religi�ser Mensch zu sein, brauche ich nicht, kann aber an Ihren Gott glauben, dazu brauch ich aber keine Kirche.  

Diese Behauptung ist unbedacht, denn es ist die Kirche, durch die wir von Christus wissen. Es geh�rt nat�rlich etwas Demut dazu, Gottes Wirken in der Kirche mit all der Gebrechlichkeit von S�ndern darin anzunehmen.  

Jesus glaubte an das baldige Ende der Welt, der Befehl zur Kirchengr�ndung ist eine von den tausenden F�lschungen im NT. Er hat stattdessen gesagt: "Wo 2 oder 3 in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen." Das Thema Gott - Kirche - Religion wird bei Eugen Drewermann sehr �berzeugend behandelt, kann ich nur empfehlen. ("Glauben in Freiheit, Band 1)  

Drewermann kann man f�r einen gl�ubigen deswegen nicht empfehlen, da Herr Drewermann mehr Psychologe wurde als Theologe – und sein Abstandnehmen vom Glauben sich offen kund tut. Der Vorwurf der F�lschung wird vor allem von jenen erhoben, die alles falsch verstehen WOLLEN. Aber es ist leider so_ Am meisten blind sind jene, die nicht sehen wollen. Da waren zwei Kommunisten etwas einsichtiger: Als sie die Geschichte der kath. Kirche studiert haben, wurden sie gl�ubig weil sie sagten: Eine Kirche, die von innen und au�en derart umk�mpft wurde und doch nicht unterging, kann nur von Gott sein. Aber zu einer solchen Sicht geh�rt wohl auch Gnade und tiefere Erkenntnis.  Das ist nicht jedem gegeben- denn viele f�hlen sich als Oberrichter �ber Gott, die Evangelien, die Kirche und sind von ihrer Berufung her Dauern�rgler.

In Einem gebe ich Ihnen allerdings recht: Heute und morgen wird die Kirche noch nicht verschwinden, da sind die Priester viel zu raffiniert, durch 2000 Jahre haben sie sich jeder Ver�nderung angepa�t und bis heute alles �berstanden. Da helfen auch die 90.000 Kirchenaustritte des Jahres 2005 nichts.  

Die Kirche wird NIEMALS verschwinden. Auch zur Zeit der Gegenp�pste und als viele der Kirche den Tod schon vorher sagten bl�hte sie wieder auf, da die Verheissung Christi kein Windhauch ist, wie z.B. die K�mpfe der Kirchenfeinde. („Gott ist tot. Nietzsche. Nietzsche ist tot. Gott“)  

Aber die Hilflosigkeit die Sie anderen Themen gegen�ber anschneiden, zeigen viele Kirchenfeinde im Umgang mit der Kirche: Sie kritisieren was sie nicht kennen, sie bleiben an der Oberfl�che – aber es geht ihnen wie jenen, die Christus verfolgten: Weil ER menschliches Kleid trug, erkannten sie ihn nicht als Gott- auch wenn er Kranke heilte, D�monen austrieb und seine Verk�ndigung seine Vollmacht zeigte. Im Leben der Heiligen der Kirche (z.B. Pater Pio) zeigen sich �hnliche Zeichen- aber viele arbeiten daran das strikt zu leugnen, versuchen die Zeichen umzudeuten, wegzuerkl�ren oder mit ihrem Schmutz zu bewerfen. Damit sie nichts sehen. Gegen solche absichtliche Blindheit ist letztlich nichts zu machen, da sie offenbar auf einer Willensentscheidung fu�t- und der Wille kann den Verstand bekanntlich verdrehen. Das Lob des Reformationstages ist wohl auch ein bisserl einseitig. Wenn man die Hasspredigten Luthers sowohl gegen Juden als auch Papst liest, bleibt einem das Reformationslob im Hals stecken. Aber das ist eben ein Zeichen der Blindheit und wohl auch b�sen Willens – das sch�nreden, was der Kirche schadet- und das verschweigen oder krumm reden, was die Heiligkeit der Kirche zeigt. Wenn man sich schon Gerechtigkeit auf die Fahne schreibt (auch wenn es oft Selbstgerechtigkeit ist) w�re ein bisserl Objektivit�t auch hier angebracht. Ist aber nicht leicht. Drauflosschimpfen und der Kirche Korruption auf allen Ebenen geht einfacher: Damit steht man auf einem Podest weit dr�ber- und das subjektiviert die Sicht oft sehr.  

Mit herzlichem Gru�

P.Schmidt

01.11.2007

Sehr geehrter Herr Schmidt,
danke, da� Sie geantwortet haben. Herr Schulz seinerseits hat mir eine
infame Zielsetzung vorgeworfen und bricht den Gedankenaustausch mit mir
ab, setzt mich auf den Index. Alle meine mails werden demnach
automatisch gel�scht. Er hat sich dabei - sicher ohne es zu wissen -
eines Verfahrens bedient, das der Papst nach der Erfindung des
Buchdrucks erfunden hatte. Nachdem der Versuch, jedes Buch
kostenpflichtig (die Kirche tut ja soviel Gutes, das kostet doch Geld)
zu genehmigen, gescheitert war, f�hrte man den Index ein, eine Liste
der B�cher, die Katholiken bei Strafe der Exkommunikation nicht lesen
d�rfen. Aber f�r Geld bekommt man doch eine Erlaubnis. Der Index
bestand bis zum 2. Vaticanum.
Er meinte sinngem��, �ber Katholizismus d�rfen nur kirchenfromme
Katholiken reden und ich d�rfe mich nicht als "Experte f�r
Katholizismus" ausgeben. Auch sei alles (!) falsch, was ich geschrieben
habe.

Thema Erbs�nde und Vergebung: Sicher passiert so manches in 2000 Jahren,
dessen man sich heute sch�men sollte - aber genau das tut man nicht.
Erinnern Sie sich bitte an die Szene im Woitila-Film, wo ein Kardinal
entsetzt fragt: "Wieso haben wir uns f�r irgendetwas zu entschuldigen?"
J P II. hat wenigstens ansatzweise mehrmals f�r die zahlreichen
Verbrechen der Kirche um Vergebung gebeten, aber beim jetzigen Papst ist
das nicht zu erwarten. In meine Augen ist das ein unsagbarer Hochmut.
Aber es ist schon so, in der Kirche haben die Diener mehr zu sagen als
der Herr.

Mit der Kindstaufe als Zwangstaufe ist das auch nicht so einfach, wie
Sie es darstellen: Der S�ugling tritt n�mlich nicht nur in ein
Verh�ltnis zu Gott ein, sondern auch in ein ganz reales juristisches: Er
ist jetzt Kirchenmitglied und darf erst bei Vollj�hrigkeit wieder
austreten. Nicht ohne Grund wurde in der Fr�hzeit der Kirche lange �ber
dieses Thema gestritten, aber aus Machtgr�nden setzten sich die
Hardliner durch. Nebenbei: Jesus hat niemals getauft, ein seltsames
Sakrament haben Sie da.

Und nun der Reformationstag: Luthers Sprache war dem Geist der Zeit und
ihrem Denken angepa�t ("Der Papst, des Teufels Sau"), die katholische
Seite verachtet aber auch die Macht des Wortes nicht, denken Sie an
Abraham a Santa Clara. Aber mit der Judenverachtung haben Sie ein
Eigentor geschossen: Die Judenverachtung und -bek�mpfung zieht sich wie
ein roter Faden von Paulus bis Pius XII. durch Ihre Geschichte. Bereits
das Konzil von Elvira 306 verbot den Christen, mit Juden oder Heiden an
einem Tisch zu sitzen, also schon damals dieser Auserw�hltheitsd�nkel
der Religion der Liebe.
Der Davidstern zur Kennzeichnung und Diskriminierung der Juden ist
keineswegs eine Erfindung der Nazis sondern hat eine lange christliche
Tradition. Seit den Kreuzz�gen (womit diese regelm��ig begannen, wissen
Sie sicher) hatten die Juden den Judenhut, sp�ter den sog. gelben Fleck
zu tragen. Das zeigen Erlasse von Innozenz III., Benedikt XIII. und Paul
IV. in �sterreich wurde der gelbe Fleck auf dem �rmel 1551 per Gesetz
eingef�hrt. Die Catholica sollte sich der Wahrheit zuliebe nicht als
Freund und Retter der Juden aufspielen.

Und zum Thema Ha�predigten bei Luther: Da gibt es immer wieder diese
Versuche der Bisch�fe, sich selbst l�cherlich zu machen. J�ngstes
Beispiel der D. Meisner, von dem der Gr�nen-Politiker Beck aufgrund
seiner �u�erungen zu Sittenvefall, Homoehe usw. sagt: "Kardinal Meisner
bet�tigt sich einmal mehr als selbstgerechter Ha�prediger, denn er
spricht ganzen Gruppen von Menschen die Existenzberechtigung ab."

Nachdem Sie nun schon so viel von nichtgegenst�ndlichen Begriffen wie
"Gnade", "Segen", "g�ttliches Leben", "die gro�e Wirklichkeit Gottes",
"das helle Licht", "die Heiligkeit der Kirche" h�tte ich mal eine Frage:
Was ist Glaube? Ich meine nicht, was sie glauben, das haben sie
ausf�hrlich dargelegt, aber der Glaube selbst, was ist das, also
unabh�ngig von seinem Inhalt.

Ich habe �berlegt, womit die Kirche eigentlich neben der brutalen
Gewalt, also dem Scheiterhaufen (geht dummerweise heute nicht mehr, die
Welt ist komplizierter geworden) die Gl�ubigen an sich bindet. Es sind
zwei Dinge.

1. Wir alle m�ssen sterben und f�rchten uns vor dem Tod. Da kommt nun
der Schwarzkittel und verhei�t das Ewige Leben, nat�rlich nur denen, die
die Kirche mit 10% oder mehr im Testament bedacht haben. Niemand wei�,
wie das e. L. aussieht, aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge.
2. Jeder Mensch tut irgendwann mal etwas, bewu�t oder unbewu�t, durch
Tun oder Unterlassen, das er danach bereut. Das schleppt man dann
zeitlebens als Selbstvorwurf mit sich herum. Nicht so der Gl�ubige, der
beichtet, ihm wird vergeben, alles in sch�nster Ordnung. Deshalb die
vielen Vorschriften, sonst werden die Beichtv�ter ja arbeitslos. Und die
Beichte als Machtmittel ist ja nicht zu verachten. Nietzsche (der
angeblich tot ist): "Der Priester braucht die S�nde, er lebt von der
S�nde." So gesehen ist das Leben der Kirchenfrommen einfacher als das
der Selbstdenkenden.

Herzliche Gr��e
Ihr
Roland Welcker.

03.11.2007

Werter Roland Welcker!

Zun�chst einen guten Tag. Wegen Bruno Sch. w�rde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Die Menschen sind nun mal verschieden – und jeder hat seine „Spezialmethoden“, mit Problemen fertig zu werden- f�r manche ist es psychohygienisch wichtig, Grenzen zu ziehen. Die k�nnen bei jedem verschieden sein. Was den Vergleich mit dem Papst betrifft sollte man bedenken dass die Verantwortlichen in der Kirche auch mit einem so genannten „Index“ arbeiteten, sollte man nicht nur negativ sehen: Wir wissen doch, dass Menschen durch Ideen, die in B�chern Gestalt angenommen haben, oft stark beeinflusst worden sind- auch negativ. Manche B�cher k�nnen wie eine Bombe einschlagen und gro�en geistlichen Schaden anrichten. In unserer �berinformieren Zeit ist das wahrscheinlich nicht mehr so extrem, da wir auf Grund der vielen Informationen, die auf uns einflie�en, sehr oberfl�chlich sind und uns nicht mehr so beeindrucken zu lassen wie in Zeiten, wo es diese B�cherschwemme nicht gab. Prinzipiell weiss ich aber aus eigenen Erfahrungen, dass ein Buch ein Segen oder auch ein Fluch werden kann. Schriften, die durch den Autor zu Hass Gewalt anregen – oder durch die Art der Darstellung einseitig werden, k�nnen bei den Lesern Verheerendes anrichten. Wenn man diese Aspekte bedenkt, dann wird auch einem ein so genannter Index nicht nur negativ erscheinen- sondern als ein Akt der Verantwortung. Ein Vater, der seinen Kindern alles erlaubt ist entweder verantwortungslos, bequem oder sch�tzt die Gefahren, die auf den Menschen zukommen, nicht richtig ein. Daher w�rde ich auch den Index in diesem Zusammenhang der Verantwortung, der Psychohygiene und dem Versuch sehen, die Menschen vor Schaden zu bewahren.

Was das Thema Vergebung angeht: Es ist f�r die Kirche insofern ein wenig schwierig, weil hier oft Sippenhaftung in dem Sinn betrieben wird, dass die Kirche heute f�r S�nden und Vergehen verantwortlich sind, die vor  100 oder 500 oder 800 Jahren geschehen sind. Menschen in der Kirche sind auch Kinder ihrer Zeit. Und mit dem Wissen von heute urteilen wir �ber Menschen vor 800 Jahren, die dieses heutige Wissen nicht hatten. Damit ist die Gefahr gro�, im Urteil ungerecht zu werden. Daher sehe ich es auch ein wenig skeptisch, wenn ein Papst f�r S�nden um Vergebung bittet, die vor 800 Jahren z.B. passiert sind. Dass ein Johannes Paul II das versuchte, ist zwar  ein Ausdruck der Demut – aber ich wei� nicht, ob hier nicht auch die Gefahr gegeben ist, Sippenhaftung der Kirche zu f�rdern, Verantwortung f�r S�nden zu �bernehmen, die auf Grund vieler ungl�cklicher Umst�nde vor 400 Jahren z.B. passiert sind. Wichtiger finde ich pers�nlich, dass man die Zeichen der Zeit versteht – und das, was die Menschen heute betrifft im Geist der Unterscheidung beurteilt- wie z.B. die Verbrechen an den ungeborenen Menschen, der Missbrauch und die Ausbeutung des Menschen durch Technokratie und Wissenschaftswahn, die aus dem Menschen immer mehr ein „Versuchsobjekt“ machen. Den Menschen von heute Sinn zu geben, und die tiefe Sehnsucht nach Gl�ck und ewiger Freude (die letzlich Ausdruck der Sehnsucht nach Gott ist) durch spirituelle St�rke zu begegnen- das halte ich in einer Zeit, wo Drogensucht und viele andere Irrwege stark geworden sind f�r Wesentlicher als immer in der Vergangenheit herum zu w�hlen oder herumw�hlen zu lassen.

�ber die Kindertaufe m�chte ich zuerst einmal einen Predigtausschnitt von Pfr. Dr. Markus Pl�bst einf�gen:

Kindertaufe

In alten Kirchen befinden sich links und rechts vom Eingang die Taufbecken, oder es gibt, in s�dlichen L�ndern unmittelbar vor der Kirche ein Baptisterium, eine Taufkapelle. Die Menschen wurden dort getauft, und nach diesem Ereignis augenscheinlich in wei�en Kleidern in die Gemeinschaft der Gl�ubigen hineingef�hrt. Daraus sieht man schon, dass die Taufe keine Privatveranstaltung eines einzelnen oder einer Familie ist. Heute werden selten Erwachsene getauft. Vielleicht sieht man daran noch besser, dass dieses Kind von Anfang an zu uns geh�rt und wir auch verpflichtet sind, diesem Kind Glaubenszeugen zu sein. Mein zweiter Gedanke bezieht sich auf die Kindestaufe. Die hohe Kindersterblichkeit spielte seinerzeit eine gro�e Rolle in diesem Zusammenhang. Warum also heute kleine Kinder taufen? „Die k�nnen sich das nicht aussuchen, ob sie getauft werden sollen, sie sollen sich selbst entscheiden“ h�rt man immer wieder. Dieses oft genannte Argument steht der Tatsache gegen�ber, dass ein kleines Kind sich auch weder Eltern noch Kultur noch Sprache noch Namen noch politische Zugeh�rigkeit der Eltern usw. aussuchen kann. Gute Eltern geben ihren Kindern eben etwas mit auf ihrem Lebensweg, von Anfang an. Der Glaube ist ein Geschenk an ihr Kind. Umgekehrt kann er dieses Geschenk auch wieder weglegen, den Glauben ablegen. Es ist aber eine m�gliche Vorgabe. Sie schenken dem Kind alles, ihre ganze Liebe und ganz bewusst auch die Gemeinschaft der Gl�ubigen, damit es wei�, wo es hingeh�rt. Das sind die Wurzeln, die ein Kind hat und aus denen heraus ein erwachsener Baum sch�pfen kann. Sie k�nnen den Baum nat�rlich- um bei diesem Bild zu bleiben- f�nf Jahre lang im Blumentopf haben, und dann erst irgendwo einsetzen, aber sie wissen selbst, wie absurd so etwas ist. Jeder Mensch braucht Wurzeln, und die Wurzeln sind bei dem kleinen Kind die Gemeinschaft derer, die f�r ihn mitbeten, f�r ihn mitdenken. Wenn sie einem Kind erst mit zehn Jahren die deutsche Sprache beibringen, dann wird das Kind einen Akzept haben. Bringen wir schon unseren Kindern bei, wie wir beten, wie wir glauben. Das Sakrament selbst hat seine Bedeutung und Kraft aus sich heraus- wie auch bei der Eheschlie�ung, der Priesterweihe, der Firmung, der Krankensalbung. Es ist die Ber�hrung mit Gott, bewusst oder unbewusst. Bei jedem Sakrament �ffnet sich ein St�ck des Himmels, und die Gnade Gottes kommt auf uns herab. Nat�rlich, das ist ein Glaubensakt, deshalb sind wir ja in der Kirche, weil wir Gl�ubige sind und nicht einfach religi�s Interessierte.  (Dr. Markus Pl�bst, Predigt 10.1.99 B.A.)

Dass Jesus nicht getauft h�tte ist nat�rlich eine fadenscheinige Behauptung oder waren sie dabei, als Christus die Apostel aufnahm? Nat�rlich wurde diese auch mit dem HEILIGEN GEIST getauft.

Was Luther betrifft sollte man dessen Judenhass und Papsthasse nicht sch�nreden – auch wenn es solche Vergehen auch von manchen in der Kirche gab. Die S�nde der einen entschuldigt keineswegs die S�nden der anderen. Und Sippenhaftung gilt auch hier nicht.

Was die Aussagen mancher Bisch�fe betrifft- kann man daf�r nat�rlich nicht die gesamte Kirche daf�r verantwortlich machen. Sonst k�nnten wir auf der anderen Seite die Taten der Heiligen f�r uns in Anspruch nehmen. F�r seine Aussagen ist zuerst mal jeder selbst verantwortlich. Aber gerade was Kardinal Meisner betrifft habe ich den Eindruck, dass man ihn gerne in eine Ecke des Hasses stellt- und das hat bei manchen wohl projektorische Gr�nde. Wenn kardinal Meisner klare Worte zum Sittenverfall sagt- und das passt einer liberalen, libertinistischen und auf Lust und Spass ausgerichteten Welt nicht – dann sollte man diesen Aspekt nicht �bersehen: Es wird etwas als „Hass“ empfunden, was in Wahrheit aus Verantwortungsbewusstsein kommt. Wenn man ein verkehrtes Verhalten kritisiert, dann spricht man nicht Menschen die Existenzberechtigung ab.

Die Frage nach dem Glauben: Der Glaube ist die gelebte und lebendige, pers�nliche Beziehung zu Gott.

Dass die Menschen heute durch die Medien auf eher geistige Scheiterhaufen gebunden werden, ist auch einen Gedanken wert: Indem die S�nden der Menschen medial breit getreten werden, kann man darin ruhig eine subtile Gewalt sehen- die durch die Medien in manipulatorischere Weise ausge�bt wird. Die Menschen werden hier auch in eine Richtung gelenkt, gedr�ngt und prokrustriert. Wer sich diesem Massentrend nicht anschlie�t, wird geistigerweise hingerichtet.

Ihre Ausdrucksweise (z.B. Schwarzkittel) verr�t, dass jener Hasse, den sie der Kirche zuschreiben oder auf den sie zeigen, m�glicherweise nicht so sehr au�en ist. Die Gefahr kennt je jeder: Wer andere verurteilt, verurteilt sich selbst. Wer bei anderen immer nur das Negative sieht zeigt, dass in seinem Herzen Dunkelheit ist, sonst w�rde er das bei anderen nicht sehen oder dort hineinsehen.  Aber nun konkret zu dem, was die Kraft der Kirche ausmacht: Es ist, dass Jesus in ihr und durch sie lebt und wirkt. Die heiligen Sakramente, das Evangelium und die geistlichen Vollmachten die Gott dieser Kirche anvertraut haben sind ihre eigentliche spirituelle Kraft. Immer dann, wenn Menschen in dieser Kirche diese Vollmacht des Dienens, der Liebe missbrauchen, geht es schief.

Was das Heil des Menschen anlangt lehrt die Kirche, dass es nicht auf das �u�ere Tun ankommt, und dass man sich das Heil auch nicht erkaufen kann- sondern dass Gott auf das Herz des Menschen sieht. Gerettet wird nicht der, der �u�erliche Regeln befolgt, sondern wer den Willen Gottes tut. Es ist kurzsichtig zu behaupten, niemand w�sste wie das ewige Leben aussieht: Denn erstens hat sich Gott uns offenbart und sehr klare Auskunft gegeben- und zweitens beginnen Himmel und Erden schon hier auf Erden:

Dort, wo Menschen Gott lieben, einander lieben- dort ist ein St�ck Himmel. Dort wo Gott abgelehnt wird und der Hass und die S�nde regiert, dort ist ein St�ck H�lle wahrzunehmen. Das ewige Leben (Vereinigung mit Gott) beginnt nicht erst im Jenseits. Das ist ein k�nstliches Abschieben: Die Heiligen k�nnen uns z.B. klare Zeugnis daf�r geben, dass das Ewige Leben schon hier und jetzt beginnt. Und in den wunderbaren Dingen die im Leben der Heiligen geschehen (die von den Atheisten und Materialisten nat�rlich fleissigst geleugnet werden) zeigt sich etwas von dieser Wirklichkeit Gottes und des Ewigen Lebens. Aber am meisten blind sind jene, die nicht sehen WOLLEN. Und statt die wahren Kinder Gottes und der Kirche- die Heiligen- als Zeugen f�r die Wahrheit auch der Kirche zu sehen zeigt man auf die S�nden und das Versagen von Menschen dieser Kirche oder Verantwortlichen in der Kirche, die durch ihre S�nden �rgernis gegeben haben. Dass Menschen eher Skandale breittreten und kritikastisch sind, das zeigen ja auch unsere Zeitungen: Sie sind voll von berichten �ber Mord, Totschlag, Verbrechen aller Art. Wenn ein Ehemann untreu ist, dann wird breit berichtet. Jahrelange Treue ist keine Zeile wert. Auch auf diese Weise wird Manipulation betrieben. Und der Kirche die Verbrechen von Jahrtausenden vorwerfen ist eine geschickte Atheisten- Hass- und Antichristenmanipulation, die von den meisten oberfl�chlichen Negativ- botschaftenfreunden nicht einmal bemerkt wird, weil es medial �blich ist. Diese Form der L�ge sollte man nicht �bersehen- auch wenn sie handels�blich wurde.

Dass die S�nde ein t�gliche Realit�t ist- da br�uchte man nur in sein eigenes Handeln und Tun ehrlich hinein schauen. Dass Gott uns – auch durch das Wirken der Kirche- einen Weg der Heilung schenkt, w�re ein Grund zur Freude. Aber wie Sie selbst andeuten, ist es das nicht f�r alle. Das Verfahren, die S�nde ,zu besch�nigen, deren Realit�t zu leugnen ist zwar einfacher- aber keine wirkliche L�sung. Schade eigentlich: Aber ohne Erkenntnis dessen was falsch ist,, gibt es keine Besserung.

So weit einige Stellungnahme zu Ihren Ausf�hrungen f�r heute.

Mit herzlichem Gru�,

P.Schmidt

03.11.2007

Sehr geehrter Herr Schmidt,
ich bedanke mich f�r Ihre Antwort.
Eine Antwort meinerseits f�llt mir nicht schwer.

Den Geist der Zeit zu bem�hen, in dem man noch nicht so weit wie heute war, ist ein altes Argument von Leuten, die die Spuren von Verbrechen verwischen m�chten. Greifen wir mal hinein ins volle Verbrecherleben: 1415 wird Jan Huss zum Konzil geladen. Der Kaiser sichert ihm freies Geleit zu, dort nun wird er vor ein Gericht gestellt, das ihn zum Ketzer erkl�rt. Nun gilt auf einmal diese Maxime: "Einem Ketzer, Gottlosen, Kirchenfeind usw. gegen�ber ist ein Katholik grunds�tzlich zu nichts verpflichtet, ein gegebenes Wort ist automatisch hinf�llig." Den weiteren Verlauf kennen Sie. Das mittelalterliche Lehnswesen beruhte vollst�ndig auf dem gegebenen beiderseitigen Eid (der Lehnsmann schw�rt Treue, der Lehnsherr schw�rt, ihn zu besch�tzen und ein Lehen zur Nutzung zu �bergeben), der durch anwesende Zeugen rechtsg�ltig wurde. Und das Wort des Kaisers sollte �ber jeden Zweifel erhaben sein. Dieses zu seiner Zeit so hohe Rechtsgut wird bedenkenlos verworfen. Also ein schreiendes Unrecht im moralischen Sinn dieser Zeit. Wir stellen fest, ein Unrecht bleibt ein Unrecht, auch von Ewigkeit zu Ewigkeit. Sie sehen selbst, man braucht nicht heutiges Wissen bem�hen, um die Verbrechen der Vergangenheit zu diskutieren. Und es ist schon so: Die Kirche ist die gr��te und leider erfolgreichste kriminelle Organisation der Geschichte.

�berhaupt kommt das Thema Moral in der Diskussion zu kurz. Darf ein Katholik sich gegen�ber einer nichtkatholischen Umwelt alles erlauben, jede L�ge, jede Verleumdung, jede Hinterh�ltigkeit, nur weil es "gottgef�llig" ist? Selbstverst�ndlich, er darf nicht nur, er mu� sogar! Haben Katholiken Selbstachtung und eine eigene W�rde? Ich zitiere Ihnen mal R�m. 3.6: "Denn so die Wahrheit Gottes durch meine L�ge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein S�nder gerichtet werden und nicht vielmehr also tun, wie wir gel�stert werden und wie etliche sprechen, da� wir sagen: 'Lasset uns �bles tun, auf da� Gutes daraus komme?'" Das ist der Freibrief f�r ALLES, denn was dient eigentlich nicht der Wahrheit Gottes? Hier liegt der Schl�ssel zu den tausenden unversch�mten F�lschungen des Mittelalters, die seltsamerweise aber alle auf ganz realen, irdischen Besitz hin ausgerichtet sind.

Das Thema Sippenhaftung, das Sie "ein wenig skeptisch" sehen, hat auch zwei Seiten. In dem Film "Die ha�erf�llten Augen des Herrn Deschner" sagt ein Bischof ganz frech in die Kamera: "Wenn meine Vorfahren ein Verbrechen begangen haben, bin doch nicht ich daf�r verantwortlich." Da hat er im juristischen Sinn recht. Es geht eigentlich nicht um die Vergangenheit, sondern ihr kontinuierliches Fortwirken in der Gegenwart, um denselben Geist in Jahrtausenden. Und da gilt heute wie fr�her: Geld, Macht, Wohlleben der Pr�laten, nicht den Menschen dienen, sondern sie beherrschen, immer mit den Siegern und M�chtigen, gottgef�lliges Wirken im Verborgenen, den Krieg als Gottes Strafe sehen, in dem gleichzeitig unser Einflu� w�chst, usw. usw.  Die L�ge ist das allgegenw�rtige Werkzeug unseres Tuns. Wie schon Nietzsche erkannte:  "Wenn ein Bischof oder Papst spricht, dann irrt er nicht, sondern er l�gt."  Denken Sie mal drei oder vier Jahre zur�ck, da gab es ein gro�es Jammern, wie arm die Kirchen sind und da� sie ihr soziales Tun nicht mehr finanzieren k�nnen. Also ein Versuch, das Land noch mehr auszubeuten. Niemand erh�lt ja Einblick in die Cassa-B�cher, da hat man seine Gr�nde. Es gibt aber Fachleute, die Folgendes feststellten und publizierten:
1. Die Kirchen geben nur 9% ihrer Eink�nfte f�r Soziales aus
2. Die kirchlichen Kinderg�rten usw. werden zu 90% von den Kommunen finanziert, die Kirche bezahlt also nur das Kruzifix an der Wand
3. Der Besitz der beiden gro�en Kirchen hat einen Wert von ann�hernd 1000 Milliarden DM, es liegt also keinerlei Bed�rftigkeit vor.
Damit verschwand das Thema ganz schnell wieder, aber man hatte wenigstens versucht, Gottes Wahrheit zu verherrlichen.

Oder ganz aktuell: Die Trierer Ausstellung �ber Konstantin den "Gro�en" (Sie wissen schon, dem das Kreuz am Himmel erschien). Wie wird er als Begr�nder der katholischen Kirche gefeiert und geehrt, so, als ob es das 6. Gebot zu seiner Zeit noch nicht gegeben h�tte. Wei� man doch, da� dieser Gottesk�mpfer - von den Toten seiner Eroberungskriege zu schweigen - seinen Sohn, seine Frau, viele seiner Verwandten und alle Verwandten fr�herer Kaiser ermorden lie�. Er lie� sie ermorden - der erste Schreibtischt�ter der Christenheit.

Jesus hat nicht getauft, das w�re eine fadenscheinige Behauptung? Richtig, ich war nicht dabei, ich verlasse mich aber auf Gottes Wort im NT. Joh. 4.2: " ... wie Jesus mehr zu J�ngern machte als Johannes, wiewohl Jesus selbst nicht taufte, sondern seine J�nger ..." Sie sehen, solche Begriffe wie ... "Die heiligen Sakramente", "die geistlichen Vollmachten die Gott dieser Kirche anvertraut hat", "eigentliche spirituelle Kraft", "Vollmacht des Dienens", "das Heil des Menschen", "Gott hat sich uns offenbart" usw. sind ja ganz sch�n, jedoch ohne Gottes Wort selbst kommt man nicht aus, das Wort zum Sonntag gen�gt nicht.

Was meinen Sie aber eigentlich mit "Luthers Judenha� sch�nreden"? Ich zeige Ihnen aus der Geschichte, welche Wurzeln dieser hat und Sie kommen mit so einer d�mmlichen Phrase daher. Als ob ich das entschuldigen wollte. Luther hat den Papst bek�mpft (das war bei diesen hehren Charakteren auf dem Stuhl Petri richtig), er hat, weil er ein Kind seiner (katholischen) Zeit war, die Juden bek�mpft und an Teufel, Geister und Hexen geglaubt. Das Thema ist zu ernst f�r solche Flapsigkeit. �berhaupt - Sie gehen kaum auf Tatsachen ein, daf�r gibt es fromme Spr�che in Massen. Von Eugen Drewermann, den ich verehre, sagen Sie "Drewermann kann man f�r einen gl�ubigen deswegen nicht empfehlen, da Herr Drewermann mehr Psychologe wurde als Theologe – und sein Abstandnehmen vom Glauben sich offen kund tut." Da kann ich mich nur wundern, wie leichtfertig Sie hier urteilen, macht Sie der Titel dieses Werkes - mittlerweilen 7 dicke B�cher - nicht nachdenklich: "Glauben in Freiheit"?

Auch das w�re ein Thema f�r sich: Glaube und Aberglaube als Zwillinge in der katholischen Welt von heute. Es gibt einen Bericht des p�pstlichen Exorzisten �ber eine Teufelsaustreibung Joh. Pauls II. am 4. April 1982. Dieser, der oberste Teufelsaustreiber br�stet sich, bereits 20.000 Teufel bezwungen zu haben. Das wissen Sie doch sicher alles.

Ich w�nschte mir, Sie blieben mehr in der Sprache und Wirklichkeit unserer Zeit, Ihre Argumentation ist nicht zu theoretisch sondern zu wirklichkeitsfremd. Das gilt nun f�r die Kirche als Ganzes. Weil sie nicht zu den Menschen sondern �ber die Menschen spricht, wird sie keine Zukunft haben, wobei ich keine Prognose abgebe, ob sie noch 300, 500 oder 1000 Jahre dahinsiecht.

Ich gr��e Sie aus meinem schwarzem Herzen und erwarte nun baldm�glich mein Damaskus.

Herzlich Ihr
Roland Welcker


* * * * * * *


Nun wird es klar, warum diese Diskussion so unerfreulich verl�uft: Es waren doch vier und nicht drei Fragen. Die kann doch der kl�gste M�llersohn nicht beantworten. Und die Weltliteratur hat sich strikt geweigert, solchen Unsinn zu legitimieren. Ich komme folgerichtig zu einem gewaltsamen Ende und merke nur noch das an: Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.


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Sehr geehrter Herr Schmidt,


Sie haben recht, eine weitere Diskussion wird keinen Erfolg haben. Wir verabschieden uns also im Frieden und gehen unseren Weg weiter. Aber �ber EINE Sache mu� ich Sie doch noch aufkl�ren, ich meine die Frage des Hochamtes f�r einen nichtkatholischen Selbstm�rder. Allein das Wort "Selbstmord" sollte jede weitere �berlegung verbieten, dazu kommt noch "nichtkatholisch", also heidnisch. Das m��te doch mit dem Teufel zugehen ....


Tatsache ist nun aber, sogar die Tagesschau hat es gezeigt, da� 2001 die Frau des Altbundeskanzlers Helmut Kohl, HANNELORE KOHL, ein Hochamt im Dom zu Speyer erhielt. Ich sch�tze diese Frau, weil sie gegen die moralischen Verbote der Kirchen den Mut aufbrachte, ihrem qualvollen Leben ein Ende zu machen. Sie war Protestantin, �ber ihren Selbstmord gibt es keinen Zweifel. Also haben die Herren Georgens und Lehmann wohl von Gott pers�nlich im Eilverfahren den entsprechenden Befehl erhalten. Wie sieht es mit der Bezahlung aus? Das war alles vom Katholiken Kohl, den ich ebenfalls wertsch�tze, schon in seiner Zeit als Bundeskanzler geregelt worden. Wieder einmal: Sch�ne Regeln und Gebote und die Klugheit keine davon zu halten - das Erfolgsrezept der letzten 2000 Jahre.


Sie hatten in diesem Zusammenhang  geschrieben:


"Es gab zwar immer wieder Menschen die Vollmacht mit Macht verwechselt haben, sich kaufen lie�en – aber wir wissen, dass es in der Kirche bei allem Verrat durch Einzelne jene Heiligen gibt, ... "


Hoffentlich erf�hrt das nun der Herr D. Lehmann in Mainz nicht, da� Sie ihn einen Verr�ter genannt haben. Seien Sie unbesorgt, von mir nicht.


Mit freundlichen Gr��en, alles Gute f�r Sie
Roland Welcker.

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Roland Welcker




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